Die Wirksamkeit der Grippeimpfung gegen eine Infektion oder eine milde Grippeerkrankung beträgt je nach Grippesaison und Bevölkerungsgruppe zwischen 20 % und 80 %. Sie hängt von verschiedenen Faktoren ab: einerseits vom Alter und Immunsystem der geimpften Person, andererseits von der Übereinstimmung des Grippeimpfstoffs mit den zirkulierenden Grippeviren (Virenabdeckung, engl.: «matching»).
Auch wenn der Grippeimpfstoff nicht perfekt wirkt, hilft er, die Krankheit milder verlaufen zu lassen. Er verringert das Risiko für Komplikationen und Todesfälle deutlich. Besonders bei Personen mit erhöhtem Risiko führt eine Grippe manchmal zu schweren Komplikationen. Sie können durch das Grippevirus selbst oder einer Folge-Infektion mit Bakterien verursacht werden.
Bei älteren Personen und Menschen mit chronischen Krankheiten und geschwächtem Immunsystem, ist die Wirksamkeit der Grippeimpfung vermindert. Deshalb sind sie besonders auf einen guten Schutz durch geimpfte Menschen in ihrer Umgebung angewiesen.
Im Winter, wenn gleichzeitig verschiedene Atemwegserkrankungen auftreten, kann die Grippeimpfung dazu beitragen, die Belastung durch Krankheiten insgesamt zu senken.