Ergänzende
Impfempfehlung:
Impfschemata
Risikogruppen:
Definition
Risikogruppen:
Impfschemata
MCV-ACWY
Risikogruppen:
Impfschemata
4CMenB
In der Schweiz zugelassene Meningokokken-Impfstoffe
Impfreaktionen und unerwünschte Impferscheinungen (UIE)
Gemäss der Literatur sind lokale wie auch systemische Nebenwirkungen mild bis moderat, in der Regel kurzandauernd.
Beim Impfstoff Bexsero® betreffen sie vor allem Säuglinge: Insbesondere bei gleichzeitiger Verabreichung mit Routineimpfungen kann es im Vergleich zur isolierten Verabreichung zu gehäuftem Auftreten von Fieber (74 % vs. 40 %), ausgeprägten lokalen Schmerzen (13–29 % vs.
3–8 %) und Erbrechen (27 % vs 18 %) kommen. Weitere Informationen finden sich in der publizierten Impfempfehlung von EKIF und BAG. Eine prophylaktische Antipyrese mit Paracetamol bei der Impfung mit Bexsero® kann das Auftreten von Fieber bei Säuglingen deutlich senken.
Internationale Postmarketing-Daten im Rahmen nationaler Impfprogramme zeigten für alle Impfstoffe keine Hinweise für Sicherheitsbedenken.
Die ausführliche Dokumentation von möglichen Impfreaktionen und unerwünschten Impferscheinungen im Rahmen der Zulassung finden Sie auf Swissmedicinfo-pro.
Die Meldung von UIE-Verdachtsfällen erfolgt über das Elektronische Vigilance-Meldeportal (ElViS) von Swissmedic.
Epidemiologie und Meldung von IME
Weitere Informationen
Postexpositionsprophylaxe
IME (PEP)
Nach engem Kontakt mit einer an IME erkrankten Person im Zeitfenster der Infektiosität wird eine antibiotische Chemoprophylaxe und eine Impfung empfohlen. Detaillierte Informationen inklusive Definition eines engen Kontaktes finden Sie in der PEP-Empfehlung von EKIF und BAG.
Das Impfschema entspricht dem Schema für Risikogruppen mit erhöhtem Expositionsrisiko (zur Tabelle).
Quelle: BAG Bulletin